Oberösterreichischer Blindensportclub
Nach einigen krankheitsbedingten Absagen änderten wir kurzfristig das Transportmittel und reisten gemütlich mit dem Zug von Linz nach Rottenmann an. Bei angenehmen Temperaturen und bewölktem Himmel nahmen wir zu acht die circa 1.040 Höhenmeter in Angriff, die uns vom Gipfel des Dürrenschöberl trennten. Das Tempo war ambitioniert, da in der Gruppe befürchtet wurde, dass wir die Zugverbindung zurück nach Linz nicht rechtzeitig erreichen könnten. So folgten wir raschen Schrittes anfangs teils steilen Waldpfaden, die im oberen Bereich in schöne Wege zwischen zahlreichen Heidelbeer-Stauden übergingen. Nach weniger als 2,5 Stunden erreichten wir dann den Gipfel, von dem aus sich ein eindrucksvoller Rundumblick vom Dachsteinmassiv über die Haller Mauern hin zum Gesäuse sowie zu den Rottenmanner Tauern bot.
Nach einer kleinen Stärkung, u.a. mit selbstgemachtem Bananenbrot von Bernd, stiegen wir abermals in Rekordzeit ab und landeten schließlich mit mehr als 2 Stunden Puffer zur geplanten Zugverbindung beim Bistro in Rottenmann. Dort der Schock für einige in unserer Gruppe: die hatten kein Bier. Dieses Manko wurde beim anschließenden Besuch des nahe gelegenen Cafés behoben, wo wir von neugierigen Blicken der ortsansässigen Stammkundschaft begrüßt wurden. Einen Kaffee bzw. ein Bier später schlenderten wir bei strahlendem Sonnenschein zum Bahnhof Rottenmann und traten die Heimreise an.
Danke für die Organisation einer schönen und rekordverdächtigen Wanderung!
Danke an unsere Guides Walter, Edith, Bernd und Julia!
Teilnehmende vom Club: Erna Berger, Mathias Fleischer, Johannes Kremser, Gerald Schiller
Bericht: Gerald Schiller
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Zuletzt geändert am: 08.09.2026