Oberösterreichischer Blindensportclub
Pünktlich am Mühlkreisbahnhof ging es los!
Alles begann mit einem schlecht gelaunten Schaffner, der uns am liebsten gar nicht mitnehmen wollte. Er schaute drein, als hätte ihm jemand den letzten Gugelhupf weggegessen. Zum Glück hatten wir selbst einen Gugelhupf dabei. Nach ein paar Bissen war die Stimmung gleich viel besser.
Wir waren als vier Radler-Teams unterwegs und traten voller Tatendrang in die Pedale. Mit dabei war auch Rainer, ein neuer Tandempilot. Seine beeindruckenden Flossenfüße entwickelten bald ein Eigenleben und streiften immer wieder das Vorderrad, ein schmunzeln kam auf! Trotzdem meisterte Rainer die Tour mit Bravour.
Unsere rund 70 Kilometer lange Fahrt führte uns flott dahin – durch Hühnergeschrei zur Donau, natürlich durfte auch die Fahrt mit der Fähre nicht fehlen, bevor wir über Ottensheim schließlich Linz erreichten.
Unterwegs sorgte eine lange Schlange am Straßenrand für Aufsehen. Zum Glück blieb sie friedlich und beobachtete uns wohl ebenso neugierig, wie wir sie.
Besonders freuten wir uns auf den Wirt Ernst. Er verwöhnte uns mit seinen Köstlichkeiten und war, wie immer, ausgezeichnet supernett. Während wir noch genüsslich schmausten, wartete bereits der Kaffee auf seinen großen Auftritt. Dazu mussten wir nach Ottensheim schnaufen.
Spannend wurde es bei der Einfahrt nach Linz. Diese wurde durch den Linz-Athlon erschwert. Überall waren Absperrungen und Sportveranstaltungen, sodass wir uns unseren Weg erst erkämpfen mussten.
Am Ende kamen wir zwar etwas später als geplant an, aber bestens gelaunt. Der schlecht gelaunte Schaffner war längst vergessen – der Gugelhupf hatte den Tag gerettet.
Und gemeinsam als vier Radler-Teams wurde der Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Teams:
Franz Engleder – Thomas S.
Robert Bayerhofer – Stefanie S.
Johannes Kremser – Rainer B.
Erna Berger – Johannes G.
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Zuletzt geändert am: 31.05.2026